BETONRECYCLING

Wenig Sand und viel Grobkorn

In hoher Qualität

RESSOURCENSCHONEND UND WIRTSCHAFTLICH

In Zeiten von immer knapper werdenden Rohstoffen wird es zunehmend wichtiger, die zur Verfügung stehenden Bauschuttabfälle mit einer maximalen Qualität wiederzuverwenden, um hochwertiges RCL-Material am Ende der Prozesskette zu erhalten. RC-Beton der in der Vergangenheit oft ausschließlich zur Verfüllung oder für Anwendungen mit geringen Qualitätsansprüchen verwendet wurde, soll immer mehr natürliche Gesteinskörnungen in Beton ersetzen. Das schont einerseits die natürlichen Ressourcen, setzt aber gleichzeitig höchste Ansprüche an die Verfahren des Recyclings.
Beim Zerkleinern von Bauschuttabfällen entstehen in der Regel hohe Feinanteile und hohe Anteile von Brechsanden, die den Einbau dieses Recyclats verhindern können und die Wirtschaftlichkeit beeinträchtigen. Ausschussmaterial muss deponiert werden, Überschussfraktionen, werden mit Preisabschlägen verkauft oder aufgehaldet.

Um Beton- und Bauschuttrecycling möglichst ressourcenschonend und wirtschaftlich zu gestalten, ist eine schonende Zerkleinerung vonnöten, die die Produktion von Feinanteilen und überschüssigen Brechsanden verhindert.

INHALTSÜBERSICHT

Beton Vorbruch
Betonrecycling Vorbruch
Betonrecycling Nutzkörnung
Brechergebnis
Zuschlagstoffe aus Beton
Brechergebnis

BETONRECYCLING VORBRUCH

Große Aufgabestücke effizient vorzerkleinern

Beton Vorbruch

Betonblöcke

MIT STAHLBEWEHRUNG

Bei der Definition des Aufgabematerials in einer Brechanlage sind Kantenlänge und Stückgröße wichtige Faktoren, um die Funktionalität des gesamten Brechprozesses zu gewährleisten. Bisher ist die Größe des akzeptablen Aufgabematerials in der Brechanlage begrenzt, was im Gegenzug dem Abbruchunternehmen hohe Kosten für die Vorzerkleinerung verursacht. Die typische maximale Aufgabegröße in Brechanlagen zum Brechen von Bauschutt und Beton beträgt 700 mm. Bei größeren Aufgabestücken kann der Brecher beschädigt oder verstopft werden oder der Verschleiß steigt überproportional.

Mit dem Vorbrecher von Crush + Size Technology kann diese Einschränkung weitgehend aufgehoben werden. Aufgabegrößen mit Kantenlängen bis 1.700 mm und Dicken von ca. 700 mm können vom Vorbrecher schnell verarbeitet werden.

PROZESSEIGENSCHAFTEN

Charakteristisch für den Vorbrecher sind der direkte und effiziente Einzug sowie die grobe Vorzerkleinerung des Aufgabegutes auf eine Körnung von 0 – 250 mm. Eine Vorabsiebung ist nicht notwendig. Kleinere Korngrößen durchlaufen den Brechraum ohne eine weitere Zerkleinerung zu erfahren. Die Aufgabe kann direkt oder mittels einer Schwingrinne erfolgen.

Der Brechspalt ist hydraulisch verstellbar. Die hydraulische Spaltverstellung ist auch das Herzstück der Überlastsicherung, wenn nicht zerkleinerbare Fremdkörper den Brechraum passieren müssen. In diesem Fall wird eine Walze weggeschoben und fährt sofort nach diesem Vorgang wieder in ihre Ausgangsposition zurück.

DRC

WIRTSCHAFTLICHKEIT UND ENERGIEEFFIZIENZ

Mit Hilfe eines Vorbrechers vom Typ DRC 900-20 kann ein Großteil der Vorbereitungsarbeit des Aufgabegutes eingespart werden. Diese Vorarbeit wird sonst mit großem Aufwand von Raupenbaggern mit Anbaugeräten wie Pulverisierern und Hydraulikhämmern durchgeführt, was auch den unerwünschten Feinanteil im Aufgabegut und im Endprodukt deutlich erhöht.

Der durchschnittliche Strombedarf des Vorbrechers von Crush + Size Technology ist äußerst gering. Der Energieverbrauch bei vorbereitenden Arbeiten eines Baggers mit hydraulischen Anbaugeräten ist um ein Vielfaches höher.

Mit einem Durchsatz von 200 t/h, der mit dem Vorbrecher DRC 900-20 erreicht werden kann, spricht die Wirtschaftlichkeitsrechnung eindeutig für den Einsatz des Vorbrechers von Crush + Size Technology.

Ein weiterer Vorteil dieses Vorbrechers ist, dass nur in geringen Mengen Feinkorn anfällt. Dies ermöglicht die Herstellung eines grobkörnigen, hochwertigen Recyclingmaterials im weiteren Zerkleinerungsprozess.

BETONRECYCLING NUTZKORN

Wertige Sekundärzerkleinerung

GROBKÖRNIGKEIT UND STOFFTRENNUNG

Ein vorgebrochenes Korn erreicht den Sekundärbrecher und wird in ein Kornband mit hohem Grobkornanteil gebrochen. Dabei wird der Beton von dem Bewehrungsstahl vollständig getrennt. Dank des schonenden Verfahrens entsteht ein geringer Verschleiß und die Staubbelastung wird auf ein Minimum reduziert. Korngrößen von 0-63 mm sind wirtschaftlich realisierbar. Für den Vorgang des sekundären Brechens empfehlen wir unsere Zweiwalzenbrecher der DRC-Serie.

PROZESSEIGENSCHAFTEN

Der direkte Einzug und das hohe Zerkleinerungsverhältnis sind auch für die hohe Effizienz des Nachbrechers entscheidend. Eine Vorabsiebung ist nicht zwingend notwendig. Kleinere Korngrößen passieren den Brechraum ohne weiter zerkleinert zu werden. Das Material kann dem Brecher direkt oder über eine Vibrationsrinne zugeführt werden.

Der Brechspalt ist hydraulisch verstellbar. Diese Verstellbarkeit ist auch das Herzstück des Überlastschutzes. Müssen nicht zerkleinerbare Fremdkörper den Brechraum passieren, wird die Walze weggedrückt und fährt sofort nach diesem Vorgang wieder in ihre Ausgangsposition zurück.

DRC-Zweiwalzenbrecher | DRC-Double Roller Crusher

WIRTSCHAFTLICHKEIT UND ENERGIEEFFIZIENZ

Durch die spezielle Werkzeugkontur und den synchronisierten Walzenlauf dringen die Brechwerkzeuge so in das Aufgabegut ein, dass die Fremdkörper durch Druck und Scherung effektiv freigelegt werden. Der Stahlanteil kann mit einem Stahlseparator mit hoher Reinheit abgeschieden werden.

Ein wichtiges Merkmal des Brechgutes ist der hohe Wertkornanteil. Eine Zielkorngröße von 0-63 mm ist typisch für die Sekundärzerkleinerung. Um einen möglichst hohen Anteil an wertvollem Produkt zu erreichen, wird dieses im Kreislaufprozess hergestellt.

Fremdstoffe wie Holz oder Kunststoff werden nicht weiter zerkleinert und können anschließend mit gängigen Trennverfahren schnell aus dem Materialstrom entfernt werden. Außerdem werden die Fremdstoffe nicht zusätzlich zu unerwünschten Feinanteilen aufbereitet, die das Brechgut stärker verunreinigen.

Produktion von Betonzuschlag

Die Paradedisziplin im Recycling von Beton und Bauschutt.

Brechergebnis

Betongranulat statt natürlichem Gestein

ALS ZUGSCHLAGSTOFF FÜR BETON

Das vorgebrochene Material (0-32mm bis 0-63mm) soll so zerkleinert werden, dass es bestmöglich den Eigenschaften einer natürlichen Gesteinskörnung entspricht, um wieder in den Prozess der Betonherstellung rückgeführt werden zu können. 


Die Gesteinskörnungen erfüllen im Normalbeton die Funktion einer Stützmatrix, dessen Lückenvolumen minimiert und mit Zementleim aufgefüllt wird. Diese Funktion stellt Anforderungen an das Größtkorn, die Sieblinie, den Mehlkorngehalt und den Wasserbedarf. Hohe Ansprüche werden außerdem an die Kornform und Kornstabilität gelegt. Was für natürliche Gesteinskörnungen gilt, muss somit auch von Recyclingbetonzuschlag geleistet werden.

Die SGC-Technik von Crush + Size Technology ist ein Zweiwalzenbrecher mit einem Walzwerk, welches speziell für die Produktion kleinerer Fraktionen, insbesondere Betonzuschlagstoffen aus Recyclingbeton (0-11mm bis 0-22m) entwickelt wurde. Der Brecher zeichnet sich durch ein schonendes Zerkleinerungsverhalten aus, da die Walzen langsam und mit hohem Drehmoment drehen, wodurch unerwünschte Feinanteile vermieden werden. Mithilfe einer intelligenten Steuerung kann das Brechergebnis flexibel gesteuert und die Sieblinie angepasst werden. Resultat ist eine Endkörnung mit hohem Grob– und Mittelkornanteil und geringen Sand- und Fein-(Mehl)Anteilen, sowie guter Kornform. Die Sieblinie nähert sich stark dem Ideal für Betonzuschlag an. Bei Aufgabekörnungen von z.B. 0-63 mm kann ein Korn von kleiner 22 mm mit einem Sandanteil zwischen 20-25 % hergestellt werden.


Weiche Gesteinskörnungen werden im Brechprozess zu Sand gebrochen, sodass in den groben Fraktionen ausschließlich Körnungen mit einer hohen Kornfestigkeit verbleiben.

BRECHERGEBNIS

Unser Brecher fürs Grobe mit Lösungen in den Details

Auf einen Blick

EIGENSCHAFTEN DES BRECHPRODUKTS

Korngrößen je nach Bedarf 0-22; 0-32; 0-45; 0-56; 0-80; 0-120; 0-170; kleinere Korngrößen auf Anfrage
Sieblinie gleichmäßig Verteilung der Kornfraktionen ist gleichmäßig;
höherer Anteil der größeren Fraktionen
Überkorn kaum vorhanden Brechraum ist geometrisch im 3D-Raum begrenzt
Feinanteile sehr geringe Anteile abhängig vom Brechgut
Brechsand geringer Anteil abhängig vom Brechgut
Stahlbewehrung Trennung der Stoffe Beton wird von Stahlbewehrung getrennt
Fremdkörper unproblematisch Walze weicht aus und gibt Brechraum frei;
Produktion wird ohne Unterbrechung fortgesetzt

KORNVERTEILUNG UND KORNFORM

Betonrecycling

Charakteristische Kornverteilung mit höherem Anteil der Grobfraktionen

CHARAKTERISTISCHE SIEBLINIE EINES 0/45ER KORNS

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PRAXISBEISPIEL: Frostschutz- und Schottertragschichten

Die Anteile der kleineren Kornfraktionen sollten kleiner ausfallen, damit durch das Handling und die Verdichtung des RCL-Schotters die gesetzlich vorgeschriebenen Grenzen für Frostschutzschichten und Schottertragschichten nicht überschritten werden. Nur so können die Anforderungen an die Wasserdurchlässigkeit und die Frostunempfindlichkeit auch nach dem vollständigen Einbau gewährleistet werden.

MEHR GROBKÖRNUNGEN FÖRDERN STÜTZSTRUKTUR

GERINGER SAND- BZW. FEINANTEIL

HOHE TRAGFÄHIGKEIT UND VERDICHTBARKEIT

FÖRDERT WASSERDURCHLÄSSIGKEIT

FÖRDERT FROSTUNEMPFINDLICHKEIT

Betonrecycling

Der geringe Sand- bzw. Feinanteil sorgt für eine hervorragende Wasserdurchlässigkeit und garantiert wichtige Frostschutzeigenschaften. Je nach Aufgabegut und Verarbeitung kann es sogar dazu kommen, dass fehlende Sandanteile aufgestockt werden müssen, so dass die in der Regel überschüssigen Sandanteile aus anderen Aufbereitungsprozessen zur Verwendung kommen und nicht deponiert werden müssen.

EINSATZGEBIETE WALZENBRECHER

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