Aus Schotter und Kies werden Sande und Splitte

Durch die Verknappung der Angebote von Sand kommt es zu einem Engpass in der Lieferung in der Bauindustrie. Häufig wird Sand aus natürlichen Vorkommen gewonnen. Kies, das in größeren Körnungen auftritt wird dann auf verwendbare Korngrößen heruntergebrochen.

Daher ist es das Ziel, aus Kiesen oder aus gebrochenen Gesteinen aus Steinbrüchen Körnungen herzustellen, die den Eigenschaften des Sandes ähnlich sind bzw. gleich kommen. Hier eine Übersicht der Kriterien in abnehmender Priorität:

  1. Die Kornoberfläche sollte möglichst rau beschaffen sein, damit eine tragfähige Matrix durch die Körnungen entstehen kann.
  2. Innerhalb der gesamten Kornverteilung sollte der Grobkornanteil größer ausfallen. Damit wird die Tragfähigkeit der Betone erhöht und der Leim- bzw. Zementbedarf reduziert.
  3. Idealerweise sollte der Anteil des Kornbereichs 0 - 0,25 mm möglichst gering ausfallen.

Splittkörnung 5,6 -8,0 mm

Splittkörnung 5,6 bis 8,0 mm

Splittkörnung 4 bis 5,6 mm

Fraktion 4 bis 5,6 mm

Splittkörnung 2,0 bis 4,0 mm