Testlauf im Hartgestein

Unter härtesten Bedingung im Einsatz

Ein Brecher für alle Fälle

Um die eigene Technology intensiv testen zu können wurde der Zweiwalzenbrecher der CST-Serie mit seiner kleinsten 500er-Baugröße in ein semi-mobiles Chassis gebaut. Darin enthalten ist die Materialzu- und Abführung. Eine selbst entwickelte Steuerung verbindet alle Module und regelt diese so, dass ein Durchsatz von bis zu 200 t/h bei idealer Kornqualität erreicht werden kann. 

Das Aufgabematerial ist Grauwacke und zählt zu den Hartgesteinen. Die Grauwacke hat eine Druckfestigkeit von bis zu 230 MPa. In der Vergangenheit wurden Zweiwalzenbrecher selten oder nie im Hartgestein eingesetzt. Die neuartige Zerkleinerungstechnik sollte in einem Steinbruch beweisen, dass nun auch Hartgestein eine lösbare Aufgabestellung für einen Zweiwalzenbrecher der CST-Serie darstellt. Aufgabekörnungen mit einer Kantenlänge von bis zu 1000 mm und einer Dicke von 400 mm galt es zu brechen. Brechkräfte von bis zu 80 Tonnen mussten aufgebracht werden um die Endkörnung eines 0/45-Schotter zu erreichen.

In den Testläufen wird ein Zerkleinerungsverhältnis von 1:10 für Hartgestein erzielt. Die Sieblinie ist gleichmäßig und enthält höhere Anteile in den Grobkornfraktionen, sowie Sandanteile von weniger als 8%.

Weitere intensive Betriebseinsätze mit anderen Materialien wie Bauschutt, Asphalt und Kalkstein sind in der Planung. Auch wenn diese bereits in kleineren Mengen erfolgreich zerkleinert wurden, sollen Dauereinsätze die Betriebszuverlässigkeit bei diesen Materialien unterstreichen. Insbesondere ein Testszenario mit metallischen Fremdkörpern im Aufgabematerial soll ebenso ausgiebig getestet werden, da die CST-Serie insbesondere für solche Herausforderungen ausgelegt wurde.

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