Dauerlauf mit Beton und Bauschutt

Viel Stahl und eine Menge 0/45

Kleiner Sandanteil und eine gleichmäßige Kornverteilung

In intensiven Dauerläufen wurde der CST 500 auf Herz und Nieren geprüft. Aufgabematerialien von Basalt bis hin zu Beton mit Bewehrungseisen, sowie Kanaldeckel und Baggerzähne wurden dem Brecher zugeführt. Dass kein Maschinenschaden entstanden ist könnte ein Wunder sein, ist aber darauf zurückzuführen, dass die CST-Serie hierfür entwickelt wurde und technische Lösungen bietet, die dieses verhindern.

Der Durchsatz des CST 500 war stark abhängig von der Aufgabestückgröße. Wurde konstant Material von < 300 mm, so konnte ein Durchsatz von 100 t/h und mehr erreicht werden.

Dass dabei die Anforderungen an eine optimale Kornform und einen geringem Sandanteil ebenso erfüllt wurden, sind das Ergebnis intensiver Entwicklungsarbeit. 

Wird der Sandanteil der bereits im Aufgabegut enthalten ist dem Bruchmaterial wieder zugemischt, so werden die Anforderungen an die Frostschutz- und Schottertragschichten nach TL SoB-StB 04 erfüllt.

Die entstandene Sieblinie kann hier runtergeladen werden.

Die Auswerung der Brechgutes anhand einer Siebanalyse hat ergeben, das eine homogene und gleichmäßige Kornverteilung vorliegt. Der Sandanteil fällt sehr gering aus, so dass nun der Sandanteil aus der Anlieferung und dem Pulverisierung hinzugenommen werden kann. Eine Kornverteilung entsteht, die nach dem Regelwerk TL SoB-StB 04 für RCL Material gefordert wird und dabei hervorragende Eigenschaften hinsichtlich der Tragfähigkeit und der Verdichtbarkeit entsteht.

Für eine hohe Tragfähigkeit des RCL-Schotters ist eine gleichmäßige Kornverteilung unerläßlich. Nur dadurch wird gewährleistet, dass eine Stützstruktur in der Tragschicht entstehen kann. Eine gute Verdichtbarkeit des Materials lässt darauf schließen, das sich diese Stützstruktur zwischen den Körnern eingestellt hat. Ein zu hoher Sandanteil führt dazu, dass die größeren Körnungen den Kontakt zueinander verlieren und mehr Bewegung für das grobere Korn möglich ist.

Zitat eines lokalen Bauunternehmers: „Die ersten Erfahrungen mit dem Frostschutz 0/45 waren durchweg positiv. Der mittels dem CST 500 hergestellte Frostschutz lässt sich ausgezeichnet verdichten. Die Festigkeit der Einbauschicht übertrifft alle bis jetzt verwendeten Baustoffe! Eine ausgezeichnete Alternative zu Schotter aus lokaler Natursteinproduktion.“

Häufig enthält Beton und Bauschutt Fremdstoffe aus Metall wie Bewehrungseisen. Die CST-Serie konnte diese Bestandteile zu 99% trennen, ohne dabei einen Schaden zu nehmen. Hierfür sind die Brecherwerkzeuge und der gesamte Antrieb ausgelegt. Mit großem Drehmoment wird der Beton zerbrochen und das Metallgestänge freigelegt. Dabei sind Stahlstangen von bis zu 20 mm im Durchmesser kein Problem. Die hydraulisch verschiebbare Walze gibt bei Überlast wegen zu großen Stahlkörpern den Brechspalt frei und fährt automatisch wieder in die Arbeitsposition. Blockaden werden durch einen automatisierten Reversierbetrieb selbständig behoben.

Selbst Baggerzähne oder ganze Metallplatten führen zu keinem Maschinen- oder Werkzeugschaden, auch wenn der Brecher aus vollem Tempo in die Blockade gezwungen wird. Nach mehrmaligen neuen Startversuchen des Brechers wird eine Information an den Betreiber gegeben, oder das Fremdgut wird einfach "ausgespuckt", indem die Brechwalze automatisch auffährt und den Fremdkörper freigibt.

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