Grobkörnigkeit und Stofftrennung

Ein vorgebrochenes Korn erreicht den Sekundärbrecher und wird in ein Kornband mit hohem Grobkornanteil gebrochen. Dabei wird der Beton von dem Bewehrungsstahl vollständig getrennt. Dank des schonenden Verfahrens entsteht ein geringer Verschleiß und die Staubbelastung wird auf ein Minimum reduziert. Korngrößen von 0-63 mm sind wirtschaftlich realisierbar.

Prozesseigenschaften

Der direkte Einzug und das hohe Zerkleinerungsverhältnis sind auch für die hohe Effizienz des Nachbrechers entscheidend. Eine Vorabsiebung ist nicht zwingend notwendig. Kleinere Korngrößen passieren den Brechraum ohne weiter zerkleinert zu werden. Das Material kann dem Brecher direkt oder über eine Vibrationsrinne zugeführt werden.

Der Brechspalt ist hydraulisch verstellbar. Diese Verstellbarkeit ist auch das Herzstück des Überlastschutzes. Müssen nicht zerkleinerbare Fremdkörper den Brechraum passieren, wird die Walze weggedrückt und fährt sofort nach diesem Vorgang wieder in ihre Ausgangsposition zurück.

Wirtschaftlichkeit und Energieeffizienz

Durch die spezielle Werkzeugkontur und den synchronisierten Walzenlauf dringen die Brechwerkzeuge so in das Aufgabegut ein, dass die Fremdkörper durch Druck und Scherung effektiv freigelegt werden. Der Stahlanteil kann mit einem Stahlseparator mit hoher Reinheit abgeschieden werden.

Ein wichtiges Merkmal des Brechgutes ist der hohe Wertkornanteil. Eine Zielkorngröße von 0-63 mm ist typisch für die Sekundärzerkleinerung. Um einen möglichst hohen Anteil an wertvollem Produkt zu erreichen, wird dieses im Kreislaufprozess hergestellt.

Fremdstoffe wie Holz oder Kunststoff werden nicht weiter zerkleinert und können anschließend mit gängigen Trennverfahren schnell aus dem Materialstrom entfernt werden. Außerdem werden die Fremdstoffe nicht zusätzlich zu unerwünschten Feinanteilen aufbereitet, die das Brechgut stärker verunreinigen.